An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl an Veranstaltungen, die in diesem Jahr im Forum Brasil stattgefunden haben. Sie soll Ihnen dazu dienen sich ein Bild über die Arbeit des gemeinnützigen Vereins Forum Brasil machen zu können.
Workshop
Kraft der Götter
Sonntag 29. April 2012
12:00 - 16:00 Uhr im Forum Brasil
Rituelle Tänze und Gesänge aus den afro-brasilianischen Naturreligionen. Ein Workshop voller Energie und Lebendigkeit, der die Lebensgeister erweckt und die Seele erfrischt.
Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de
Weitere Informationen finden Sie hier.
- Bitte in weißer Kleidung erscheinen -

Wegen der großartigen Resonanz:
Für alle die, sich nicht satt sehen können oder es verpasst haben - noch einmal als Midnightspecial in der Langen Nacht der Theater
Tanz-Theater von und mit Murah Soares & Ensemble
Ossayins Liebeszauber
Sa 28. April 2012 Midnightspecial um 24.00 Uhr
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, Berlin Neukölln
Murah Soares - Choreografie & Tanz
Meryl Prettyman, Shirley Rodrigues, Nem (Nei) - TänzerInnen
João Eduardo Albentini - Sprecher
Juninho Quebradera, Valdir Juvenal, Forró Alabê, Leo - Perkussion
Die Tanz-Theater -Inszenierung Ossayins Liebeszauber erzählt die Geschichte der Orixás aus der Mythologie des afro-brasilianischen Pantheons (Götterhimmel). Yemanjá, Königin der Meere, isst mit ihren beiden Söhnen, Ogum und Oxossi, zu Abend. Danach möchte Oxossi, Orixá der Jagd, in den Wald gehen, doch Yemanjá will ihn aufgrund einer bösen Vorahnung davon abhalten. Entgegen dem Willen seiner Mutter geht er auf die Jagd und trifft auf den zweigeschlechtlichen Orixá der Heilkräuter und Natur, Ossayin. Durch die Anwesenheit Oxossis fühlt er/sie sich sowohl gestört als auch angezogen. Oxossi verliebt sich in Ossayin durch einen ihm verabreichten Liebestrank. Ossayin erwidert diese Liebe und Oxossi entschließt sich, den Wald nicht wieder zu verlassen.
Ogum wird von seiner besorgten Mutter auf die Suche nach seinem jüngeren Bruder in den Wald geschickt. Auf brutale Weise schlägt sich dieser seinen Weg durch den Wald. Ossayin, entsetzt von dieser Grobheit, gibt auch seinem Bruder den Liebestrank. Worauf auch Ogum dem Zauber verfällt, doch seine Liebe soll unerwidert bleiben...
Der brasilianische Tänzer und Choreograf Murah Soares wuchs im Candomblé-Tempel seiner Großmutter in Salvador/Brasilien auf. Dort wurde er zum Babalorixá (höchste Initiationsstufe und Tempelvorsteher) geweiht und leitet seit 2007 den ersten Candomblé-Tempel Deutschlands.
In seinem Stück Ossayins Liebeszauber verbindet er sein tänzerisches Können mit seinem profunden Wissen um die afro-brasilianische Mythologie und ihren Orixás.
weitere Infos hier
Öffentliches Ritual aus dem afro-brasilianischem Candomblé
zu Ehren
Oxossi und Ogum
Samstag 28. April 2012
um 14:30 Uhr
weitere Infos gibt es hier
Zur Website des Candomblé-Tempels und des Babalorixá Muralessy
Symposium an der FU - Berlin
Brasilien - Land der Gegenwart
Brasil - País do presente
Jahrestagung 2012 der ADLAF- Arbeitsgruppe Brasilien
Simpósio anual do Grupo de Brasilianistas da ADLAF 2012
Datum | Data: 13./14. April 2012
Ort | Local: Lateinamerika-Institut Freie Universität Berlin
Rüdesheimer Str. 54-56 D-14197 Berlin
Programm u.a:
Prof. Dr. Joana Bahia (Universidade de Lisboa / Rio de Janeiro (UERJ)): A expansão das religiões afro-brasileiras em terras alemãs e suíças
Über die Entstehung des ersten Candomblé-Tempel Deutschlands, des Ilê Obá Silekê in Berlin von Babalorixá Muralessy unter dem Dach des Interkulturellen Zentrum Forum Brasil
Weitere Informationen | mais informações http://www.lai.fu-berlin.de/brasil
9. Salão Transartes
Brasilianische Kunst und Kultur hautnah erleben!
Samstag 24. März 2012
Beginn 19 Uhr
Auch in diesem Jahr setzen wir unseren beliebten brasilianischen Kultursalon in der intimen Atmosphäre des Forum Brasil fort. Elisabeth Antônia Maria Tuchmann und João Eduardo Albertini laden ein zum 9. Salão Transartes.
Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Tanz und Live-Performances aus der brasilianischen Kultur. Fast ein wenig surreal und verzaubernd entführen unsere sechs Künstler in die ferne Welt Lateinamerikas – abgerundet durch Köstlichkeiten aus der brasilianischen Küche.
Ein brasilianischer Hochgenuss!
Mit freundlicher Unterstützung: 
Anlässlich des Welttages für den Kampf zur Abschaffung der Rassendiskriminierung veranstaltet das Forum Brasil:
Offene Roda de Capoeira mit anschließender Gruppendiskussion zum Thema
mit Mestre Bailarino und Mestre PimPim
Dienstag 20. März 2012 von 18:00 - 21:30 Uhr
Als interkulturelles Zentrum für Völkerverständigung und interkulturellen Dialog wendet sich das Forum Brasil gegen jegliche Diskriminierung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung! Wir treten ein für ein respektvolles Miteinander aller Wesen auf unserer Erde. Die brasilianische Capoeira steht für das Thema Anti-Rassismus und für das friedliche, respektvolle Miteinander. Im Singen, Spielen und miteinander diskutieren wird dies in der heutigen Veranstaltung auf allen Ebenen erlebbar sein.
Eintritt frei - um Spenden zum Unterhalt des Hauses wird gebeten
Black History Month mit Schwerpunkt Brasilien
1. - 26. Februar 2012 in der Werkstatt der Kulturen
Jedes Jahr im Februar wird in zahlreichen Ländern der Black History Month mit Veranstaltungen zu Schwarzer Kultur und Geschichte zelebriert. Die Werkstatt der Kulturen in Berlin feiert diesen einzigartigen Schwarzen Themenmonat in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt “Brasilien”
in Zusammenarbeit mit dem Forum Brasil und Murah Soares:
► Tanzperformance - Ossayins Liebeszauber
Premiere Mi 1. Feb. und 3. / 5. / 24. / 25. / 26. Feb. jeweils 20:00 Uhr
► Workshop - Götterspeisen
Sa, 11. Feb., 14:00-18:00 Uhr► Ausstellung - Altäre des Candomblé
Freuen wir uns desweiteren auf Capoeira- und Candomblé-Performances; auf Konzertabende mit Samba, Baião, Maracatu, Côco und Bossanova; auf eine Off-Berlinale von und mit afro-brasilianischen Filmschaffenden sowie auf wilde Festas. Das komplette Monats-Programm gibt es hier.
Anlässlich des Black History Month
sendete der Radiosender MULTICULT.FM ein Radio-Feature über
Murah Soares und das Forum Brasil.
Hier geht´s zum Video
Tanz-Theater von und mit Murah Soares & Company
Ossayins Liebeszauber
Premiere Mi 1. Feb. 2012
und 3. / 5. / 24. / 25. / 26. Feb. jeweils 20:00 Uhr
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, Berlin Neukölln
Murah Soares - Choreografie & Tanz
Meryl Prettyman, Shirley Rodrigues, Nem (Nei) - TänzerInnen
João Eduardo Albentini - Sprecher
Juninho Quebradera, Valdir Juvenal, Forró Alabê, Leo - Perkussion
Die Tanz-Theater -Inszenierung Ossayins Liebeszauber erzählt die Geschichte der Orixás aus der Mythologie des afro-brasilianischen Pantheons (Götterhimmel). Yemanjá, Königin der Meere, isst mit ihren beiden Söhnen, Ogum und Oxossi, zu Abend. Danach möchte Oxossi, Orixá der Jagd, in den Wald gehen, doch Yemanjá will ihn aufgrund einer bösen Vorahnung davon abhalten. Entgegen dem Willen seiner Mutter geht er auf die Jagd und trifft auf den zweigeschlechtlichen Orixá der Heilkräuter und Natur, Ossayin. Durch die Anwesenheit Oxossis fühlt er/sie sich sowohl gestört als auch angezogen. Oxossi verliebt sich in Ossayin durch einen ihm verabreichten Liebestrank. Ossayin erwidert diese Liebe und Oxossi entschließt sich, den Wald nicht wieder zu verlassen.
Ogum wird von seiner besorgten Mutter auf die Suche nach seinem jüngeren Bruder in den Wald geschickt. Auf brutale Weise schlägt sich dieser seinen Weg durch den Wald. Ossayin, entsetzt von dieser Grobheit, gibt auch seinem Bruder den Liebestrank. Worauf auch Ogum dem Zauber verfällt, doch seine Liebe soll unerwidert bleiben...
Der brasilianische Tänzer und Choreograf Murah Soares wuchs im Candomblé-Tempel seiner Großmutter in Salvador/Brasilien auf. Dort wurde er zum Babalorixá (höchste Initiationsstufe und Tempelvorsteher) geweiht und leitet seit 2007 den ersten Candomblé-Tempel Deutschlands.
In seinem Stück Ossayins Liebeszauber verbindet er sein tänzerisches Können mit seinem profunden Wissen um die afro-brasilianische Mythologie und ihren Orixás.
Ausstellung
Altäre des Candomblé
Mi 1. - 26. Feb. 2012
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, Berlin Neukölln
Für den Black History Month 2012 in der Werkstatt der Kulturen wird der in Berlin ansässige Babalorixá Murah Soares eine in Deutschland einmalige Sonderausstellung mit acht verschiedenen Altären des Candomblé errichten.
Der Candomblé ist eine afro-brasilianische Religion, deren Ursprung in der Religion Ifá liegt, die im alten Yoruba-Reich (heutiges Benin und Südwestnigeria) entstand. Die Stadt Ile-Ife war seit ältester Zeit ihr religiöses Zentrum. Vom 8.-15. Jahrhundert erlebte sie ihre Blütezeit.
Trotz Islamisierung und Christianisierung ist Ifá auch heute noch fester Bestandteil des kulturellen und spirituellen Lebens vieler Yoruba. Im Zuge der europäischen Versklavung von AfrikanerInnen und ihrer anschließenden transatlantischen Deportation in die Amerikas, wurden v.a. Angehörige der Yoruba, Ewe, Fon und Bantu nach Brasilien verschleppt. Ihre Religionen und die dazugehörige Musik nahmen sie mit. Jahrhundertelang von der katholischen Kirche als »Naturreligion « diskreditiert und verfolgt, glaubt auch der Candomblé an einen allmächtigen Gott (Olurun) als höchstes Prinzip. Wegen seiner überwältigenden Kraft wird er jedoch nur selten direkt verehrt. Stattdessen werden seine göttlichen Aspekte – die Orixás – angerufen.
Die einzelnen Orixás haben jeweils spezifische Eigenschaften. Ihnen werden bestimmte Farben und Symbole zugeordnet und sie erfahren jeweils eine ganz eigene Form der Verehrung und Anrufung durch unterschiedliche Tänze, Rhythmen, Gebete, Gesänge und kunstvoll geschmückte Altäre, die zu estgelegten Terminen und Zeiträumen errichtet werden. Auf diesen von PriesterInnen des Candomblé geschmückten Altären, werden dem jeweiligen Orixá zugeordnete Opferspeisen, Getränke, Insignien oder auch Pflanzen und Mineralien ausgestellt bzw. dargebracht.
Weitere Infos über den Black History Month und die Ausstellung gibt es hier.

RODA DE CAPOEIRA ANGOLA
mit Mestre PimPim
So 19. Feb. 2012 um 16:00 Uhr
in der Werkstatt der Kulturen
Mestre Pim-Pim, ist Musiker, Produzent und Lehrer – aber vor allem ist er Capoeirista. Anlässlich des BHM 2012 präsentiert Mestre Pim-Pim eine »Roda de Capoeira Angola«. Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst bzw. ein Kampftanz, dessen Ursprung auf den afrikanischen NíGolo (»Zebratanz«) zurückgeführt wird. Capoeira wurde während der Kolonialzeit in Brasilien von versklavten Afrikanern praktiziert und weiterentwickelt. Kulturgeschichtlich ist Capoeira Angola eine der wichtigsten afro-brasilianischen Erscheinungsformen. Hier vereinen sich Kunst, Körper und Geist. Capoeira stärkt die eigene Identität und erinnert an Widerstand, Befreiung und soziale Transformation. In einer Capoeira Angola Runde („roda“) finden Kampf, Tanz, Herkunft, Musik, Theater, Philosophie, Spiritualität, Spaß und Spiel ihren Ausdruck. Diese Roda besteht aus einem Kreis von Capoeiristas und den Musikern. Immer zwei Capoeiristas kämpfen in der Roda, wobei in der Capoeira für einen Kampf der Begriff »Spiel« verwendet wird. Let’s play!
Workshop
Götterspeisen
Rituelle Tänze, Speisen und Gesänge für die Orixás aus dem Candomblé mit Murah Soares
Sa, 11. Feb. 2012, 14:00 - 18:00 Uhr
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, U-Bahn Hermannplatz
Die Verbindung zwischen den Menschen und dem Göttlichen wird im Candomblé auf verschiedene Weisen hergestellt. Wichtige Wege der Anrufung sind Rhythmus, Tanz, Gesang und rituelle Speisen. In diesem Workshop gewinnen die Teilnehmenden faszinierende Einblicke in die Welt der Orixás, sie lernen ihre Tänze und Gesänge kennen – und bereiten ihnen gemeinsam ein heiliges Mahl. Diese uralten Techniken führen zu einer Kommunikation zwischen Gott und Mensch - man »tanzt mit den Göttern«.
Der Babalorixé (Candomblé-Priester) Murah Soares ist professioneller Tänzer und wuchs im Candomblé-Tempel seiner Großmutter in Salvador/Brasilien auf, wo er zum Babalorixá (höchste Initiationsstufe und Tempelvorsteher) geweiht wurde. Er leitet mit dem »Ilê Obá Silekê« in Berlin seit 2007 den ersten Candomblé-Tempel Deutschlands, in dem auch regelmäßig öffentliche Rituale und Candomblé - Workshops stattfinden.
Voranmeldungen bitte bis Montag, den 6. Februar 2012,
unter info@werkstatt-der-kulturen.de oder 030 609 77 00 Weitere Infos unter www.candomble-berlin.de
Öffentliches Ritual zu Ehren
Yemanjá
mit Babalorixá Muralessy
am Samstag, 4. Februar 2012
um 14:30 Uhr im Forum Brasil
Yemanjá ist die Gottheit des Meeres und der Mutterschaft. Sie ist die Mutter aller Orixás und der gesamten Menschheit, Hüterin des Heimes und Schutzpatronin der Seefahrer. Die wörtliche Übersetzung ihres Namens lautet "Mutter der Fische". Sie symbolisiert die Kraft der Weiblichkeit. In Brasilien wird Yemanjá direkt mit dem Meer assoziiert und als Meereskönigin verehrt.
Die Töchter Yemanjás sind robuste Frauen, kräftig und voller Sinnlichkeit. Sie sind großzügige Menschen, haben viele Freunde, sind besitzergreifend und beeinflussen das Leben der Menschen, die sie lieben.
Herzlich sind alle Interessenten, Freunde und Neugierigen eingeladen!
Keine Anmeldung erforderlich
Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen.
Bitte Blumen und Kerzen mitbringen.
Workshop
Candomblé und Santería: Rituelle Tänze
mit Murah Soares und Joaquin La Habana Reyes
Samstag 14. Januar 2012
14:00 - 18:00 Uhr
Rituelle Tänze aus dem afro-brasilianischen Candomblé und der afro-amerikanischen Santeriá. Dieser vitale Workshop soll die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten beider Religionen in Bezug auf die Tänze mit purer Lebensenergie vor Augen führen.
Anmeldung erforderlich unter info@forum-brasil.de
Bitte in weißer Kleidung erscheinen
Veranstaltungsreihe Interreligiöser Dialog:
Die afro-amerikanischen Religionen im Gespräch
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Brasilianischen Candomblé und der Kubanischen Santería
mit Joaquin La Habana Reyes und Murah Soares
Freitag 13. Januar 2012
um 19.30 Uhr
Seit Jahrhunderten haben sich die afro-amerikanische Religion Santería auf Kuba und die afro-brasilianische Religion Candomblé in Brasilien unabhängig voneinander entwickelt, obwohl beide Religionen die gleichen westafrikanischen Wurzeln haben.
Joaquin La Habana Reyes, Babalao der Santeriá, aus Havanna und Murah Soares, Babalorixá des Ilê Obá Silekê in Berlin, vertreten je eine der beiden Glaubensrichtungen. Sie sind profunde und authentische Kenner der Religionen und treten zum zweiten Mal in einen lebendigen Dialog, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Religionen zu beleuchten. Dazu wird u.a. über rituelle Kleidung, Symbole, Reliquien, Altäre und Opfergaben, sowie über die Bedeutung des Essens und der Sprache diskutiert werden.



