Veranstaltungen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere in der nächsten Zeit stattfindenden Veranstaltungen vor. Veranstaltungen, die das Forum Brasil in der Vergangenheit durchgeführt hat, sind unter dem Menüpunkt Dokumentation zu finden. Für weitere Informationen rufen Sie uns gerne an unter Tel 030 - 780 960 54. 

 



 
 


 

 

Öffentliches Ritual zu Ehren Ogum & Oxossi


Samstag, 22. April 2017

14:30 bis circa 19:30 Uhr

 

Bitte in weißer Kleidung (Frauen mit weißem Rock) erscheinen
und Blumen und Kerzen mitbringen

 

Orixás sind in den afro-brasilianischen Religionen die Vermittler zwischen dem obersten Prinzip Olurum und den Menschen. Sie sind Vorfahren – halb Mensch halb Gott – und ihnen wohnen jeweils spezifische Qualitäten inne.

 
Ogum

Ogum, ursprünglich als Herr des Metalls verehrt, gilt als dynamische Kraft voller Schwung, Jugend und Energie. Er ist zielgerichtet, energisch und in seiner Art unumstößlich durch seine kraftvolle, männliche Energie. Ogum ist ein Krieger für das Gute und Symbol der Technologie, Entwicklung und Expansion.

Er repräsentiert die Natur verändernde Kraft, die durch den Eingriff des Menschen freigesetzt wird.
Außerdem ist er Wegbereiter der Zivilisation, der arbeitende Mensch schlechthin und eine Heldenfigur par excellence.

 
Oxossi

Er ist der Orixá des Waldes, der Jagd, der Ernährung, der Flora und Fauna und auch der Kunst. Sein Charakter ist die ständige Bewegung und die Konzentration auf die Jagd. Er schützt den Jäger genauso, wie er das Wild vor der Jagd schützt. Damit verdeutlicht er, dass nur zur eigenen Ernährung gejagt werden sollte. Er gilt als einer der intelligentesten Orixás, als bescheiden und rücksichtsvoll.

In Meditation mit ihm spürt man förmlich sein hohes Maß an Konzentration. Er hilft gerne Menschen mit Problemen neue Ziele in Angriff zu nehmen. Eine weitere Seite von Oxossi ist seine Vorliebe für Kunst.

 
Herzlich eingeladen sind alle Interessierte,
Freunde und Neugierige!
Keine Anmeldung erforderlich


(Am Ende des Rituals wird um Spenden
zum Unterhalt des Candomblé-Hauses gebeten)

 

Weitere Informationen hier



  

Workshop 

Kraft der Götter


Workshopleiter: Murah Soares
Sonntag, 23. April 2017
12:00 bis 16:00 Uhr
Workshop-Beitrag: 40,- €

Bitte in weißer Kleidung - Frauen mit weißem Rock – erscheinen.

 

Dieser Workshop führt ein in die rituellen Tänze und Gesänge der verschiedenen afro-brasilianischen Religionen. Es handelt sich um einen Workshop voller Energie und Lebendigkeit. Im Candomblé hat jeder Orixá hat einen charakteristischen Erkennungsrhythmus, einen aufrufenden Gesang und einen Tanz. Diese uralte und höchst effektive ’schamanische Technik‘ führt nicht selten zu einer Art Kommunikation zwischen Gott und Mensch. Der Gott steigt ab in den Menschen und der Mensch steigt zur „Gottheit“ empor. Man „tanzt mit den Göttern“

Andere Termine hier



 

Choro Musik

Das Choro Quartett

 

Samstag, 06. Mai 2017

 

Einlass: 19:30 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr


Das Quartett besteht aus Hortense Rigot (Querflöte), Eudinho Soares (Cavaquinho), André Bayer (7-Saitige Gitarre) und Amoy Ribas (Pandeiro). Die vier Musiker interpretieren zusammen eine sehr schöne Musik aus Brasilien: der Choro.


Der Choro soll der erste brasilianische urbane Musik-Stil sein, aus die Begegnung zwischen afrikanischen Rhythmen und europäischem traditionalen Musik. Er ist durch Improvisation, Virtuosität, reichende harmonische Modulationen, glücklichen und unbezähmbaren Rhythmen charakterisiert; und hat zwei Seiten: Die unvergesslichen Stücke bringen die Tränen zum Augen, und gleichzeitig erregen einen unkontrollierbaren Bedarf zu tanzen!



Das Quartett:

 

Hortense Rigot ist 1991 im Zirkus Dromesko geboren, in dem ihre Eltern als Seiltänzer und Musiker auftraten. Sie wuchs in dieser Welt auf und fing an, mit dem Jazzmusiker Carl Schlosser Querflöte zu lernen. Nach knapp zehn Jahren in verschiedenen Musikschulen und Konservatorien in Südfrankreich (Viviers, Avignon), zog sie nach Paris. Dort studierte sie Germanistik und entwickelte sich mit der Flötistin Aude Challéat in ihrer musikalischen Disziplin weiter. 2012 erhielt sie ihren Bachelor in Germanistik an der Universität Paris IV La Sorbonne. Seitdem lebt Hortense Rigot in Berlin. Sie entwickelte in den drei ersten Jahren verschiedene Projekte : das Duo „Karnouchka“ ( Querflöte / Klavier, Akkordeon), das traditionelle Weltmusik interpretiert ; das Swing- und Musette-Duo „Chocolat“ (Gitarre und Querflöte) ; das Trio „Olindà“, das eine Vielfalt von brasilianischen Rhythmen (Bossa Nova, Samba, traditionelle Forros und Choros) anbietet. In „Olindà“ hat Hortense sowohl Querflöte als auch Perkussioninstrumente (Tantan, Triangel) gespielt.


André Bayer ist ein brasilianisch-deutscher Gitarrist, geboren in Vitória – Espirito Santo/Brasilien. Seine internationale Ausbildung als Konzertgitarrist begann er in Brasilien an der Hochschule für Musik von Espirito Santo bei Fabiano Mayer. Seinen Abschluß als Diplom-Musiker erwarb er in Deutschland bei Dr. Daniel Göritz an der Hochschule für Musik – Berlin „Hanns Eisler“. In den USA besuchte er den Master of Music bei dem renommierten Gitarristen Sérgio Assad am San Francisco Conservatory of Music. Bayer konzertierte sowohl als Solist, als auch mitwirkend in Kammermusikbesetzungen für Musiktheater, Oper und Ensembles in Ländern wie Brasilien, Deutschland, USA, Österreich, Polen und Dänemark. Zusätzlich zu seiner Ausbildung besuchte er Meisterkurse bei herausragenden Gitarristen, darunter: Léo Brouwer, Eduardo Fernández, Thomas Müller-Pering, Carlos Barbosa-Lima und Daniel Wolf.


Eudinho Soares, Jazz-Gitarrist, Cavaquinho-Spieler (brasilianische Ukulele) und Komponist, wurde in Brasilien geboren und lebt seit 1990 in Berlin.
Er begann sehr früh Gitarre zu spielen und kam durch die Musik von Joe Pass und Wes Montgomery in Berührung mit dem Jazz.


Der Perkussionist, Komponist und Musikforscher Amoy Ribas wurde in Brasilia, der Hauptstadt von Brasilien, geboren und hat in Indien und Europa gelebt. Die Mischung von  verschiedenen Techniken und Stilen ist das charakteristische Merkmal des Musikers, der alle klanglichen Möglichkeiten aus den Instrumenten herausholt. Ribas transzendiert, durch seine Suche nach neuen Klängen, das Konzept der Perkussion als einfache Begleitung.