Veranstaltungen

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unsere in der nächsten Zeit stattfindenden Veranstaltungen vor. Veranstaltungen, die das Forum Brasil in der Vergangenheit durchgeführt hat, sind unter dem Menüpunkt Dokumentation zu finden. Für weitere Informationen rufen Sie uns gerne an unter Tel 030 - 780 960 54.

 



 

Sarau Mundi

Bühne für kulturelle Vielfalt

 

 

Kuratiert von Nina Mundi

 

 

Samstag 01. Juni 2019

Einlass 19:30 Uhr - Beginn 20:00 Uhr

Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €

 

Sarau Mundi (aus Portugiesischem “Salon” + Latein “Welt”) ist eine Bühne der künstlerischen Vielfalt in Berlin. In einem Abend gemütlicher Atmosphäre im Forum Brasil soll die brasilianische Transkulturalität Musiker*nnen, Dichter*innen, visuellen und Performance Künstler*innen aus aller Welt als Inspirationsquelle für ihr Schaffen, ihre Darstellung und den Austausch ihrer Einflüsse dienen. Transkulturelle Künstler*innen werden durch eine offene Ausschreibung ausgesucht, um an der Veranstaltung neue Experimente auszuprobieren.  Jeder Soirée führt drei bis vier zwanzigminütige showcases sowie abschließend eine jam session – die „Guava Jam“ – zwischen all beteiligten Künstler*innen vor. Sarau Mundi wird von der Multikünstlerin Nina Mundi kuratiert und vom Music Board Berlin gefördert.

Programm:

Sirin Agdasan - Baglama-Spielerin und Sängerin (traditionelle türkische Musik)
Tempelhof/ Terreiro: Synch-retisms - Videoinstallation - Moana Mayall (Brasilianische Multikünstlerin)
Marumba - katalonische Musik

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung durch die Musicboard Berlin GmbH

 




 

Acarajé do Axé im Forum Brasil

Karneval der Kulturen im Forum Brasil
Brasilianischer Streetfood: „Acarajé do Axé”

 

 

Sonntag 09. Juni 2019

Ab 13:00 Uhr -

Eintritt Frei

 

Am Pfingssonntag haben auch wir die Türen des Forum Brasil geöffnet. Gemeinsam mit Euch wollen wir und Acarajé feiern.

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Acarajé ist das Street-Food-Gericht aus Nordost - Brasilien. Hauptzutat sind geschälte und gemahlene Schwarze-Augenbohnen, die zu einem Teig verarbeitet und zu Kugeln geformt werden. Zusammen mit Zwiebeln und Salz werden sie in Palmöl gebraten. Dann wird das Acarajé mit der Würzpaste Vatapá sowie Vinagrette und nach Wunsch mit getrockneten Garnelen gefüllt.

 

 




Afro-brasilianisches Kulturfestival 2019 

Lavagem do Dom 2019


Teil des offiziellen Eröffnungsrituals der Langen Nacht der Religionen 2019 in Berlin

 

 

 

 

 

 

Afro-brasilianische Tradition auf den Straßen Berlins

 

 

Samstag  15. Juni 2019 von 12:00 bis 14:00 Uhr

Französische Friedrichstadtkirche
Adresse: Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
Anfahrt: U-Bhf Stadtmitte (U2)

 

Die Lavagem ist ein tradierter, ritueller Brauch, bei dem die Treppenstufen einer christlichen Kirche von den Baianas gewaschen werden. Dieser Akt geht nicht nur auf eine jahrhundertealte Tradition des Candomblé zurück. Die Waschung (Lavagem) steht auch symbolisch für die Befriedung des Katholizismus mit dem bahianischen Candomblé.

Was vor Jahrhunderten eine degradierende Pflichttätigkeit der versklavten Frauen afrikanischen Ursprungs war, ist heute zu einem großen Fest des friedlichen, interreligiösen Dialogs und Miteinanders avanciert. Gerade in Zeiten weltweiter religiöser Spannungen möchten wir friedliche Begegnungen zwischen unterschiedlichen Konfessionen mit dieser festlichen Prozession fördern.

Das Forum Brasil und die dazugehörige Candomblé-Gemeinde laden alle Interessierten herzlich ein, bei der zweiten Lavagem do Dom Berlin 2019 dabei zu sein – und jede*r kann auch mitzumachen.
Menschen, die aktiv an der Lavagem teilnehmen wollen, werden in einer General-Probe auf die Tanz- und Prozessionsgruppe vorbereitet. In der Probe werden die Bewegungen und Gesänge des „Ijexá“ eingeübt, sowie Hinweise und letzte Hilfestellungen für die Kostüme gegeben.



 

Generalprobe im Forum Brasil zusammen mit den Tänzer*innen und Musiker*innen Fr 14.06 von 18-19:30 Uhr

Teilnahme gratis


Anmeldung erforderlich unter: info@forum-brasil.de

 Nach der Anmeldung bekommt ihr die Hinweise und Hilfestellungen für die Erstellung eurer Kostüme.

 

 


 

Mit freundlicher Unterstützung durch:


 

Fotos von der Lavagem do Dom 2018

          

 

Copyright: Renata Garcia

 

 

 



 

 

 Öffentliches Ritual aus dem afro-brasilianischen Candomblé


Zu Ehren des Orixá Xangô


Samstag 22. Juni 2019; 14:30 - ca. 19:00 Uhr


Bitte in weißer Kleidung erscheinen (Frauen mit weißem Rock)!

Orixás sind in den afrobrasilianischen Religionen die Vermittler zwischen dem obersten Prinzip Olurum und den Menschen. Sie stehen einerseits für die Naturelemente und andererseits für charekterspezifische Eigenschaften aus der Natur.

In den Mythen ist Xangó ein König, der zum Gott wurde. Er ist der Gott des Donners und des Blitzes, eine Thor-Gestalt, ein Fels in der Brandung, der aber trotzdem den Tod fürchtet.  Außerdem ist er verantwortlich für Gerechtigkeit, Verwaltung und das Rechtswesen. Xangós Söhne können eine Sache von zwei Seiten betrachten, ohne ihre Entschlossenheit aufzugeben. Die Töchter von Xangó zeichnen sich durch ein gewisses männliches Auftreten aus und fühlen sich von typisch männlichen Aktivitäten angezogen. Dabei sind sie jedoch nicht unweiblich.

Herzlich eingeladen sind alle Interessierte,
Freunde und Neugierige!
Keine Anmeldung erforderlich  

Am Ende des Rituals wird um eine Spende für das Ilê-Haus gebeten.

 

Mehr Infos

 




 

Kraft der Götter 

Interaktives Kultur Event: Musik und Tradition der Afro-Brasilianischen Kultur

Afro-brasilianisches Kulturfestival 2019  

 

 

Sonntag 23. Juni 2019

 Von 13:00 bis 16:00 Uhr

 Eintritt 25 € / ermäßigt 15 €

 

 

Mãe Nilsa Barbosa de Oliveira wird eingangs einen Impuls-Vortrag über die Rolle und Bedeutung schwarzer Frauen in den afrobrasilianischen Traditionen halten. Dabei wird sie auch über die Auswirkungen und Vorurteile, die diese Frauen in der Geschichte und vor allem in der aktuellen politischen Situation Brasiliens erlitten haben, eingehen. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wird Mãe Nilsa zusammen mit Ogã Pedro Rocha die Bedeutung der Rolle von Tanz und Musik innerhalb der afrobrasilianischen Tradition erläutern.  


Die Teilnehmer*innen  werden anschließend nun eingeladen, sich aktiv an der Veranstaltung zu beteiligen. Nach den Erläuterungen werden sie lernen die spezifischen Rhythmen und Bewegungen mit nachzuvollziehen. Der Tanz hat dabei eine besondere Bedeutung, weil er Ausdruck der Göttlichkeit und der wahren Identität der Tochter oder des Sohnes eines Heiligen ist.  Musik und Tanz in den afro-brasilianischen Traditionen haben immer auch transzendente Aspekte und können als Mittel zur Beziehung zu den Göttern verstanden werden. Im Dialog der Orixás als privilegierte Sprache angesehen zu werden, in der die Berührung als ein Aufruf oder ein Gebet verstanden werden kann. Es ist keine Unterhaltung oder ästhetischer Ausdruck, sondern ein Phänomen, das den Musiker (genannt Ogã) mit der transzendenten Welt verbindet. Die Zeremonien, die immer wieder animiert werden, schätzen eine akribische Instrumentalformation, die aus einer Reihe von Instrumenten wie dem Agogô besteht.

 

Mit freundlicher Unterstützung durch:

 




 

Huni Kuin Frauen und die neue Zeit

Mit Bunke und Batani - Frauen aus dem Amazonas

 

 Freitag 28. Juni und Samstag 29. Juni 2019

 

Das Projekt "Huni Kuin Frauen und die neue Zeit" findet in diesem Jahr zum ersten Mal in dieser Form statt und wird sich über 7 Wochen in Europa ereignen.
Bunke und Batani sind zwei Frauen aus dem Amazonas vom Stamm der Huni Kuin im Bundesstaat Acre in Brasilien. Das Volk der Huni Kuin bewohnt im Gebiet Rio Jordao 33 Dörfer, in denen jeweils ca. 60 Menschen leben.
Das Leben findet im Freien statt. Gekocht wird am Feuer, Fische werden in Seen und Flüssen gefischt, traditionelles Gemüse von Feldern im Urwald geerntet, Wasser in Gefäßen auf dem Kopf transportiert und es wird gejagt. Das Leben im Wald ist roh und fordernd. Kinder spielen frei, probieren vieles aus und helfen Müttern und Vätern bei der täglichen Arbeit.

In dem Projekt "Huni Kuin Frauen und die neue Zeit" legen wir einen besonderen Fokus auf die Zusammenarbeit mit den Frauen, da in der Vergangenheit die männlichen Schamanen oft im Vordergrund standen. Wir wollen den Rahmen für einen Austausch schaffen, in dem nicht nur die Heilungsarbeit im Zentrum steht, sondern auch eine Zeit des Miteinanderseins. In dem es den Raum gibt miteinander zu leben, zu lernen und der Austausch auf allen Ebenen stattfinden kann. In dieser Zeit werden Bunke und Batani die Möglichkeit haben zu teilen, mit uns zu leben und die vielschichtigen Aspekte unserer Kultur und Gesellschaft kennenzulernen.

Bunke, ist eine sehr traditionelle Frau, die mit ihren Kindern und ihrer Familie im Dorf wohnt. Zusammen mit ihrem Mann war sie schon in Europa zu Besuch. Im Dorf ist sie eine Leiterin der Frauen, die zusammen mit ihren Schwestern den femininen Spirit stärkt. Ihre Stimme ist kräftig und sie spielt gern Gitarre.

Batani lebt mit ihren 6 Kindern in der kleinen Waldstadt Jordao. Sie hat sich der Neuen Zeit hingegeben und verbindet sich von Herzen mit Menschen unterschiedlicher Kulturen, um zu lernen, ihre weibliche Kraft zu entfalten und mit ihrem Volk zu teilen.

 

Programm:

Freitag,16-18 Uhr
Tanz & Gesang mit Bunke & Batani aus dem Regenwald - ein bunter Bewegungsnachmittag für Kinder & Familien

Freitag, 19-22 Uhr
Traditionelles Kochen und kultureller Austausch mit Batani & Bunke aus dem brasilianischen Amazonas

Samstag, 15.10-15.30 Uhr musikalischer Auftritt auf der AHOI-Bühne (vor dem Forum Brasil, Möckernstr. 72) im Rahmen des Bergmannstraßenfests, weitere Infos


Samstag, 16-18 Uhr
Herstellung von trad. Schmuck mit Batani und Bunke, Gesichts- und Körperbemalung für Kinder & Familien

Samstag, 19 -21.30 Uhr
Rapé-Kreis, Einführung in den heiligen Schnupftabak aus der Tradition der Huni Kuin, mit musikalischer Begleitung/Gesang